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Geschichte

Im Frühling 1932  kam der junge Bürger Thomas Zimmermann, von Beruf Elektriker, auf die Idee, an der Guppenrunse beim Allmeindli eine öffentliche Badeanlage zu erstellen.

Dieser Gedanke begeisterte bald eine Schar von jungen Männern. Doch der Zeitpunkt war denkbar ungünstig, denn die Schweiz steckte damals in einer Wirtschaftskrise mit grosser Arbeitslosigkeit. Reaktionen blieben demzufolge nicht aus. Für die biederen Dorfbewohner kam die Kunde vom geplanten Schwimmbad wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Auf den Strassen und in den Wirtschaften war die Schwimmbad-angelegenheit zum Tagesgespräch geworden. Es fehlte nicht an Gegnern, die durch entsprechende Propaganda und Unter­schriftensammlungen die Sache zu verhindern versuchten. Gegner und Befürworter gerieten nicht selten hitzig aneinander. Ungeachtet dessen wurde ein Initiativkomitee gebildet. Trotz mannigfaltigen Hindernissen und Widerständen liessen die Initianten den Mut nicht sinken, sondern setzten sich mit zäher Ausdauer für die gute Sache ein. Nicht weniger als 33 ortsansässige junge Männer hatten sich zusammengetan, um durch weitgehende Fronarbeit eine Schwimmbadanlage zu erstellen. Arbeiter, Bauern und Berufsleute reichten sich die Hand zur Tat. Der wichtigste Rohstoff, das Wasser, war ja in genügender Menge vorhanden. 

Bergbadi Schwändi Eröffnung anno 1932

Als Gründungstag der Schwimmbad-Vereinigung ging der 17. September 1932 in die Dorfchronik ein.