Bericht aus der Südostschweiz 2015

Südostschweiz
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Dienstag, 07. Juli 2015, 17:32 Uhr Schwändi

 

Die Genossenschaft der Badi Schwändi konnte 47'000 Franken auftreiben um die Badi am Wassernetz von Glarus Süd anzuschliessen. Wäre das Geld nicht zusammengekommen, hätte das Freibad schliessen müssen.

Obwohl Doris Fuchs die Badi in Schwändi lediglich als Hobby betrachtet, nimmt es ihre ganze Zeit in Beschlag.

Die Gemeinde Glarus Süd beschloss vor fünf Jahren, sein Wasserleitungsnetz zu erneuern. Mit dieser Neuerung würde auch Schwändi, das bisher eigenes Quellwasser benutzte, am Netz angeschlossen werden. Die kleine Badi, die ihr Bad bisher vom überflüssigen Quellwasser der Gemeinde Schwändi betrieb, würde also bald auf dem Trockenen sitzen. Als Lösung blieb, die Badi ebenfalls an das Netz anzuschliessen. Knapp 50'000 Franken gesammelt «Das viele Geld hätten wir niemals aus eigener Kasse bezahlen können», sagt Doris Fuchs, Präsidentin der Genossenschaft von der Badi Schwändi. Sie setzte sich stark für den Erhalt der Badi mit der Anschliessung an das Wassernetz ein. Der Kostenvoranschlag belief sich auf 47000 Franken. Durch Hilfe von Stiftungen und öffentlichen Institutionen konnte der horrende Betrag schliesslich aufgetrieben werden und die Leitungen wurden gelegt. «Insgesamt haben wir fünf Sponsoren - alle spendeten um 10'000 Franken», sagt die Präsidentin. Für die kleine Badi, die lediglich eine Angestellte hat und ansonsten durch Fronarbeit betrieben wird, unglaubliche Summen. (eh)